Das Neuste zur Coronakrise – BAG schlägt Kantonen Maskenobligatorium auch in Geschäften vor – News

  • 14:55

    Sind Reisebschränkungen innerhalb der Schweiz denkbar?

    Es gibt zwar die Kompetenz im Epidemiegesetz, Massnahmen für Regionen zu ergreifen, Kantonsgrenzen sind aber hier keine geeignete Grösse, auch wenn ein Kanton hohe Zahlen hat. Es liegt in der Kompetenz der Kantone, Massnahmen für einzelne Regionen zu ergreifen.

  • 14:53

    Mehr Tests nicht zielführend

    Angesprochen darauf, ob genug getestet würde, sagt Mathys: «Wir können die Testkapazität erhöhen, aber ich sehe keinen Anlass, jetzt sehr breit und ungezielt auch Leute ohne Symptome zu testen.»

  • 14:49

    Müsste man nicht die Clubs schweizweit schliessen?

    Pascal Struppler: «Die Kantone sind dafür zuständig, wie ich schon sagte. Wir bitten die Kantone, Massnahmen in diesem Bereich zu prüfen.»

  • 14:46

    Besteht die Gefahr, dass das Tracing bei über 200 Fällen überlastet wird?

    Ursprünglich hiess es, bei über 100 Fällen am Tag könne das Contact Tracing nicht mehr gewährleistet werden. Nun sind es über 200. Patrick Mathys sagt dazu: «Das Tracing ist derzeit noch sichergestellt, die Kantone haben aufgerüstet.» Und Rudolf Hauri: «Die Zahl der 100 Fälle ist eine alte Zahl, die kann man vergessen. Es geht nicht wirklich um die Zahl der Fälle, vielmehr um die Zahl der Kontakte, die das Tracing limitiert.»

  • 14:42

    Gute Nachricht für Paare aus Drittstaaten

    Barbara Büschi, Stellvertretende Direktorin des Staatssekretariats für Migration (SEM), erklärt, dass die Einreise aus Drittstaaten bis jetzt nur in Ausnahmesituationen und Härtefällen möglich war, etwa bei einem Todesfall in der Familie, wegen internationaler Verpflichtungen oder medizinischen Notfällen. Paare aus Drittstaaten konnten sich seit Monaten nicht besuchen. Nun sei eine Lösung gefunden und die Verordnung angepasst, so Büschi. Personen in Drittstaaten, die einen Partner in der Schweiz haben, können ab 3. August wieder in die Schweiz einreisen. Sie können sich auf die Härtefallklausel beziehen. Das gilt auch für Unverheiratete. Man muss aber belegen können, dass man sich schon einmal getroffen hat.

  • 14:36

    Warum gibt es unterschiedliche Massnahmen in den Kantonen?

    Rudolf Hauri, Kantonsarzt Zug: «Die Kantone versuchen gezielt Massnahme auf die epidemiologische Lage in den einzelnen Kantonen abzustützen.» Einzelne Kantone regulierten die Clubs stärker, andere haben bereist eine Maskenpflicht auf Verkaufsflächen eingeführt, wie sie das BAG nun empfiehlt. Die Kantone werden diese neue Empfehlung nun überprüfen.

    Unterschiedliche Massnahmen in den unterschiedlichen Kantonen ergäben durchaus Sinn, auch wenn es vielleicht schwierig sei, den Überblick zu bewahren.

  • 14:29

    Contact Tracing an der Grenze

    Der oberste Kantonsarzt Rudolf Hauri sagt, die Kantone könnten das Contact Tracing derzeit noch bewältigen. Aber: Die Contact-Tracing-Stellen geraten an Grenzen, wenn sie nach einem Fall in einem Club hunderten Kontakten nachgehen müssen. Die Teams würden deshalb ausgebaut. Er bittet die Bevölkerung, zu kooperieren. Die Kantone scheuten sich nicht, Verzeigungen zu machen.

  • 14:28

    Welche Länder kommen auf die Liste der Risikoländer?

    Mathys: «Es kommen alle Länder auf die Liste, in denen die Anzahl Neuansteckungen in den letzten 14 Tagen höher als 60 pro 100’000 Einwohner ist, oder wenn wir Hinweise haben, dass die offiziellen Zahlen nicht stimmen.» Die Liste werde grundsätzlich monatlich aktualisiert, sie kann, aber, wenn nötig, jederzeit aktualisiert werden.

  • 14:25

    Keine Tests an Flughäfen

    Mathys spricht sich gegen Coronatests an Flughäfen aus. Andere Länder schreiben diese zwar vor, aber wer damit besser fahre, werde sich erst noch zeigen müssen. Man habe noch keine Evidenz, dass sich die Anzahl Infektionen dadurch senken lasse. Viele der Tests würden negativ ausfallen.

  • 14:21

    Tausende in Quarantäne

    9000 Menschen befanden sich Stand gestern in Quarantäne. «Das ist eine gute Zahl, grundsätzlich. Sie sind sich bewusst, dass sie helfen müssen, das Virus einzuschränken.» Er wisse aber auch, dass sich nicht alle daran halten und die Vorgaben umgingen. Man werden deshalb die Einhaltung der Quarantäne weiterhin kontrollieren und eng mit den Kantonen zusammenarbeiten.

  • 14:21

    BAG wird Ressourcen aufstocken

    Mathys sagt: «Es befinden sich rund 9000 Menschen aus dem Reiseverkehr in der Quarantäne. Es sind in der Schweiz ungefähr 6 Prozent der Fälle importierte Fälle. Der Busverkehr in die Balkanstaaten ist zum Erliegen gekommen.» Das BAG werde die Ressourcen Aufstocken, um den Kantonen mehr Daten von einreisenden Passagieren zu liefern.

  • 14:18

    «Die Internationale Lage ist nicht besser als in der Schweiz»

    Mathys sagt, die internationale Lage sei nicht besser als in der Schweiz: «Wir sind bei mehr als 16.5 Millionen Fällen.» Er legt einen Fokus auf die USA und auf die Slums in Indien, wo in Mumbai in mehr als die Hälfte der Bewohner infiziert seien. Und in Hongkong seien die Spitalbetten mittlerweile zu 85 Prozent belegt, wenn es so weiter gehe, seien die Spitäler dort nächste Woche voll.

  • 14:18

    Nachbarländer mit erhöhten Fallzahlen

    Was die Nachbarländer angeht, spricht Mathys vor allem von Frankreich. «Dort sind die Zunahmen deutlich sichtbar, weniger in Deutschland und Italien.» Sorge bereite ihm die Entwicklung in Spanien. Das habe auch mit der Reisetätigkeit zu tun. 10 Prozent der Infektionen in der Schweiz sind aufs Ausland zurückzuführen, so Mathys.

  • 14:14

    Mehr Junge betroffen

    Mathys geht auf zwei Ereignisse, zwei Ausbrüche ein: ein Musiklager in Graubünden mit rund 50 Infizierten, mehrheitlich Jugendliche. Und in Genf betreffe es das Nachtleben vom Wochenende vom 17./18. Juli, bei dem es zahlreiche Ansteckungen gab. Genf habe daraufhin strengere Massnahmen beschlossen.

  • 14:12

    Mathys: Zahlen werden weiter zunehmen

    Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit vom BAG: «Leider nehmen auch die Hospitalisationen laufend zu. Auch ist seit gestern ein neuer Todesfall dazu gekommen. Die Zahlen erhöhen sich schleichend, und dürften sich weiter erhöhen. Auch die Positivitätsrate steigt stetig an.»

  • 14:07

    Maskenpflicht in Geschäften

    Strupler empfiehlt eine Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Räumen, eine konsequente Überprüfung der Kontaktdaten und klare Obergrenzen und Sektoren für die Anzahl Gäste. Das zeigten die Erfahrungen mit Infektionen, die von Clubs ausgingen. Und natürlich gelte es weiterhin, die Hände zu waschen und Abstand zu halten, um weitere Infektionen zu verhindern.

  • 14:04

    Appell an die Kantone

    «Wir müssen jetzt einen Gang hochschalten», warnt er eindringlich. Es läge in der Zuständigkeit der Kantone, die Massnahmen zu verschärfen. Er habe sich heute mit den Gesundheitsdirektoren unterhalten. Einige Kantone habe bereits strengere Massnahmen eingeführt. Das BAG ist der Meinung, dass diese Massnahmen besser koordiniert werden sollten. Sie sollen einheitliche und widerspruchsfreie Anweisungen geben.

  • 14:02

    Neue Plakate des BAG

    Pascal Strupler, Direktor des Bundesamts für Gesundheit BAG, präsentiert zu Beginn des Point de Presse die neuen Plakate des BAG mit Hygiene- und Verhaltensregeln. «Wir müssen 220 neue Fälle kommunizieren», sagt er. «Das ist eine sehr deutliche Zunahme der Fallzahlen, eine solche hatten wir zuletzt am 30. April.» Das sei eine epidemische Trendwende.

    Neue BAG-Plakate zum Coronavirus.

    Legende:
    So sehen die neuen BAG-Plakate aus.

    SRF

  • 13:45

    SRF News streamt den heutigen Point de Presse ab 14 Uhr

    Wir übertragen die Pressekonferenz auf SRF info und hier in Livestream.

    Folgende Expertinnen und Experten nehmen teil:

    • Pascal Strupler, Direktor des Bundesamts für Gesundheit BAG
    • Barbara Büschi, Stellvertretende Direktorin des Staatssekretariats für Migration SEM
    • Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG
    • Rudolf Hauri, Zuger Kantonsarzt und Präsident der Vereinigung der Schweizer Kantonsärztinnen und -ärzte
  • 13:31

    Grossbritannien hat höchste Übersterblichkeit Europas

    Grossbritannien verzeichnet nach Behördenangaben in der Pandemie die höchste Übersterblichkeit in Europa. Rund 65’000 Menschen mehr als sonst seien in Grossbitannien in diesem Jahr gestorben, teilt das Nationale Statistikamt ONS mit. Das sei die höchste Zahl in Europa.

    Die Übersterblichkeit verteile sich über das ganze Land, im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern, wo sie sich auf bestimmte Regionen konzentriert. Allerdings habe England eine deutlich höhere Sterbeziffer als Schottland, das wiederum höhere Zahlen als Wales und Nordirland aufweise.

    Spanien habe zwar einen höheren Spitzenwert bei der Übersterblichkeit, aber in Grossbritannien sei sie langsamer gesunken, was zu der hohen Zahl geführt habe. Grossbritannien zählt zu den am schwersten von der Pandemie betroffenen Ländern.


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